Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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18 verkriechen, da ſteht die Religion im Schat⸗ ten und iſt unbeachtet, da werden die hei⸗ ligſten Pflichten verletzt, es ſchwindet aller Segen, man erleidet die haͤrteſten Verluſte und der Sieg der einen Parthei, auf Un⸗ koſten der andern, iſt der ſchrecklichſte, ver⸗ abſcheuungswuͤrdigſte Triumph. Können

entſtandene Mißbraͤuche, Trennungen und

unerlaubte Gewaltthaͤtigkeiten auf eine gu⸗ tige, weiſe, vermittelnde Art beigelegt wer⸗ den, ſo iſt das beſſer, als wenn man zum Schwerte greifen und Blut vergießen muß.

Wie aber, erwiederte Angus,wenn Ruhe und Sicherheit, Freiheit und Eigen⸗ thum, unverletzter Beſitz alter Rechte, nicht anders, als mit dem Schwerte erkauft wer⸗ den kann? Soll man ſich beknechten, ent⸗ ehren, pluͤndern laſſen, nur um den Frie⸗ den zu erhalten? Es giebt eine Ruhe, ſie iſt verderblicher als der Krieg, ſie iſt ſchaͤnd⸗