Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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verloͤſchen. Verſichert mich Eurer Liebe nicht, ſie iſt ein jämmerliches Zwitterding, das ich nicht mag. Zu Eurer Verbindung mit Murray wuͤnſche ich Euch alles Gute; aber glaubt nicht, wenn ſie ſich aufloͤſet, wie jene beruͤchtigte mit dem Koͤnig, daß ich mich dann wieder wie ein Bettler ein⸗ ſtelle, der mit der Gabe zufrieden iſt, die Andere nach kurzem Beſitze von ſich weiſen.“

„Bothwell,“ ſagte die Graͤfin von Douglas, als ſie ſah, daß Glami traurig vor ſich niederblickte, und ihr die Thraͤnen von den Wangen rollten,„Ihr habt kein Recht, meine Tochter mit bittern Vorwuͤrfen zu kraͤnken, und ich muß ſie verbitten. Murray kann das Unrecht rächen, was Ihr derſelben zufugt. Daß ſie ihn und nicht Euch zum Gatten wählt, das duͤrft Ihr meiner Tochter nicht als eine Schuld bei⸗ meſſen. Ich billige ihre Liebe. Ohne