Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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daß Du, Deines Unrechts Dich bewußt, Vorwürfe ſcheueſt, die er Dir machen koͤnnte? Es muß doch zur Sprache zwiſchen Dir und ihm kommen. Mir erſcheint er zur ungelegenen Zeit. Wir werden nun in der Hitze reiten muͤſſen, die ich zu vermei⸗ den dachte.“

Es war Jakob ſehr unangenehm, daß Niemand vor dem Schloſſe erſchien, der ihn noͤthigte naͤher zu treten. Raſch ſchwang er ſich vom Roſſe, ging mit dem Unwillen ſchnell die Treppe hinauf, der ſich in uns regt, wenn wir unter unſerer Wuͤrde uns von Andern behandelt glauben, pochte an die Thuͤr, und trat in einem Angenblicke hinein, wo man ihn noch nicht erwartet hatte. Er fand die Gräfin und ihre Toch⸗ ter in Reiſekleidern. Mit Anſtand und edler Miene ſagte er im ernſten Tone: „Ich will Euch kein Hinderniß Eurer Reiſe