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kann unmoͤglich ſeinen Zorn und ſeine Rache billigen. Jakob, greiſt ihr Hein⸗ richen ungerechter Weiſe an, ſo ſollt Ihr mehr als einen Feind zu uͤberwinden haben. Was Ihr ihm Boͤſes anthut, das werde ich raͤchen. Wer wird ſo leidenſchaftlich, ohne ueberlegung und Pruͤfung zufahren! Ver⸗ ſucht es doch, ob Euch Glami ſtatt meines Sohnes zum Gatten wählt; iſt das der Fall, ſo wird er ſie Euch ohne Rache und Zweikampf uͤberlaſſen. So mag der Adel nun anfangen, ſich ſelber zu bekriegen, er giebt damit ſeinen Feinden die beſte Ge⸗ legenheit, ihn voͤllig zu unterjochen. Ver⸗ ſohnt Euch Beide, ehe es Euch gereuet, daß Ihr Euch auf Tod und Leben befehdet, indeß der Kardinal und ſein Gelichter lachend zuſieht. Gebt Euch die Haͤnde, und damit iſt aller Streit vorbei, Ihr lebtet ſonſt wie Bruͤder, als Feinde lebt Ihr ſchlecht.“


