Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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36 Murray aber verhehlte es Jakob von Both⸗ well nicht, ſeiner Perſon wegen auf der Hut zu ſeyn, und bot ihm ſein Schloß zum Aufenthaltsorte an, und das um ſo mehr, damit kein Verdacht auf ihn falle, als habe er Cunert der Wache entriſſen, wenn das kuͤhne Unternehmen dem Baronet Forbes gelaͤnge.— Jakob wollte das wirklich freundſchaftliche Anerbieten des Grafen Mur⸗ ray nicht annehmen, weil ihm darin, von ſeiner Seite, ein feiges und ſchimpfliches Ausweichen vor ſeinen Feinden lag, die er verachtete und haßte; enblich aber gab er den Bitten ſeiner Mutter nach. Seit einiger Zeit glaubte er auch, daß Heinrich

Murray nicht mehr ſo offen und zutraulich gegen ihn war, wie fruher, den Grund die⸗ ſer Verwandlung konnte er nicht deuten, aber ſie ſcheuchte ihn von ſeinem Jugend⸗ freunde zuruͤck, welcher ihn auch nicht mehr ſo oft, wie er's gewohnt war, beſuchte.