34 Schloßhof geritten. Beide ergrimmten im Geiſte, als ſie von der Verbannung des Grafen Herburn hoͤrten, und ſtießen Ver⸗ wuͤnſchungen und Fluͤche gegen ſeine Feinde aus. Jakob hatte die edle That dem Ba⸗ ronet mitgetheilt, durch welche ſich der treff⸗ liche Cunert ſo ruͤhmlich auszeichnete. „Nun,“ fragte er,„wißt Ihr denn von Cunert nichts zu erzaͤhlen?“— Murray er⸗ wiederte:„Nichts weiter, als daß man ihn auf die Folter geſpannt hat, um ihm das Geſtaͤndniß abzulocken, daß nicht er, ſondern ein Anderer, Jakob von Bothwell vielleicht, wie man wuͤnſcht und glaubt, der Mörder Kirway's ſey.“—„Das, daͤchte ich, waͤre genug, um jedes Herz, das nicht leer an Mitleid und Gerechtigkeitsliebe iſt, zu em⸗ poͤren. In dieſen Tagen, ſo iſt uns geſagt, denn die ſchlechte Sache hat immer geheime Verraͤther, will man Cunert nach dem Walde hinfuͤhren, da ſoll er die Stelle an⸗
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