3¹ daͤchte, denn auf ſeine Perſon ſchien es ab⸗ geſehen zu ſeyn.
Als die Herren in Dunskirk ankamen, fragte ſie die Gräfin mit aͤngülicher Miene: „Kommt Ihr ſo allein, und bringt meinen Gatten nicht mit? Das gilt mir fur ein boͤſes Zeichen. Soll ich in meinen alten Tagen das Schickſal der Lady Home ha⸗ ben? Die Jugend ertraͤgt Trennung durch den Tod leichter als das Alter. Heftiger iſt ihr Schmerz, aber vorubergehender, da er ſich beim Alter in's Mark einfrißt, und die letzten Lebenskraͤfte verzehrt.“
Der Graf Murray nahm das Wor und ſagte:„Für die Hinrichtung Eures Gatten ſtehe ich mit meinem Leben. Selbſt ſeine Feinde haben ihn dieſes Schlags, der ploͤtzlich Leib und Seele trennt, uͤberhoben. Ein edler Schotte, der die Rechte ſeiner


