Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Vater. Als ſie mit ihm zugleich in den Gerichtsſaal traten, wo der Koͤnig ſelbſt zugegen war, und der Kardinal die Stelle eines Praͤſidenten vertrat, ſagte dieſer: Wir haben Euch allein geſordert, dieſe Beiden, wer ſie auch ſeyn moͤgen, bleiben zuruͤck und verlaſſen den Saal. Sie wer⸗ den es nicht auf Gewalt ankommen laſſen. Geht, meine Soͤhne, ſagte der Graf, da wo die Unſchuld fuͤr den Angeklagten redet, bedarf es keiner Fuͤrſprecher! Sie gingen und warfen dem Kardinal zornige Blicke zu.

So wahr und gewiß der Graf auch betheuerte, daß er nicht den entfernteſten Antheil an dem Morde des Prieſters habe, daß er den Thäter verwuͤnſche, es wurde ihm als eine Schuld angerechnet, daß das Verbrechen auf ſeinem Gebiete veruͤbt ſey, und ihm angekuͤndigt, daß er nicht eher