Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

22⁸

der Mann nicht von ſeinem Poſten ſcheiden, der ihm eine zu große Fundgrube aufthat, die Geiſtlichkeit zu bereichern, ihr Anſehen zu vergrößern, und im Gegentheil die Rechte der Edeln mehr und mehr zu beſchraͤnken, ſie in eine unterwuͤrfige Abhaͤngigkeit vom Throne zu ſtellen. Nur mit Gewalt koͤnne man die Uebel verhuͤten, und angeerbte Vorzuͤge in ihrem Fortbeſtehen ſichern.

Alles, was die Regierung jetzt unter⸗ nahm und ausfuͤhrte, hatte das unzweideu⸗ tige Anſehen, daß man ſich gegen Feinde ruͤſtete, die man im Lande ſelbſt bekriegen und uͤberwinden wollte. Von dem Adel war noch nichts dagegen unternommen, nur ein allgemeiner Unwille darüber wurde gro⸗

ßer, erbitterter und drohender Edinburg, Stirling und andere feſten Plaͤtze wurden mit hoͤhern Wallen, mit tiefern Graben umgeben. Dicker und hoͤher machte man