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leuchtet ihn nicht mehr; aber er hat ſich doch mit ſeinem Gewiſſen und mit dem Glauben an eine vergeltende Ewigkeit er⸗
halten, und Beides, wenn er auch menſch⸗
lich erſchuͤttert wird, laͤßt ihn nicht fallen.“
Voll Bewunderung und Entzucken, in Glami eine ſolche Seelengröße, ſolch eine Tugend zu finden, rief Jakob aus:„Lady, Ihr ſeyd ein Engel, erlaubt mir das aͤußere Zeichen einer Verehrung, die ich im In⸗ nerſten empfinde, daß ich Euch die Hand küſſe. WMit liebevoller Heftigkeit er⸗ griff er ihre Hand und druͤckte ſie an ſeine Lippen. Er ſah es, daß ein hohes Roth ihre Wange uͤberlief, und er glaubte, daß in dieſem Augenblicke ein verkläͤrter Engel vor ihm ſtehe.
„Wißt Ihr es, Jakob,“ redete die Gräfin ihn an,„wovon Glami ſo blaß iſt?


