Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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ſchwaͤcher, aber ſeine Liebe litt keine Ver⸗ minderung. Den Sturz des Angus, die Verweiſung der Grafin Douglas mit ihrer Tochter vom Hofe, feierte er im Herzen wie ein gluͤckliches Ereigniß, das den erſten ſeiner Wuͤnſche beguͤnſtigte. In der erſten Zeit, wo dieſe Unfälle die Familie der Douglaſſe niederſchlug, wo die Gemuther durch ſie auf's heftigſte erſchuttert waren, wo nur Schmerz und Trauer in ihnen wallte, hielt er ſich von Glami fern. Daß ſie jede Erklarung von Liebe kalt und ver⸗ achtend zuruͤckweiſen wuͤrde, das fand er ganz natürlich. Der Sturm mußte ſich erſt in ihr legen, eine friedliche Ruhe mußte eintreten, ſelbſt Abneigung und Widerwillen gegen den König, der ſie ſo undankbar, ſo verwerfend und veraͤchtlich behandelte, bei ihr einkehren, ehe er ſich vorſichtig und be⸗ hutſam ihr entdeckte. Zuerſt wollte er ſie an ſeine frühe Jugenbliebe erinnern, ehe er