Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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oberte Beute theilt. Wer zugreift, der ſoll ſich die Finger verbrennen. Was ſoll

Glami in dem fremden Lande, wo ſie fremd

iſt, wo ſie kein Herz verſteht, wo die Thaͤ⸗ ler und Gebirge nicht ſind, an denen ſich von Jugend an ihr Auge weidete. Auf dem veroͤdeten Felde unferes Schickſals, das ein feindlicher Sturm verwuͤſtet hat, wachſen enblich Blumen wieder. Die rauhe Gegenwart ſoll der Menſch nicht zu einem Grabe machen, in dem er ſeine Hoffnungen begrabt. Oſt geht das Ungewitter vorher, und der ſtille, ſchöne Tag folgt ihm nach. Kann Glami keine Koͤnigin werden, die eine Krone traͤgt, die oft mit Dornen durchfloch⸗ ten iſt, welche unheilbare Wunden ſtechen,

ſo findet ſie vielleicht einen edeln jungen

Schotten, durch den ſie gluͤcklich wird und den ſie zluͤcklich macht. Weg aus ihrer Bruſt mit den Traumbildern eines falſchen Gluͤcks, damit ſie den Genuß der beſſern,