Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Als die Lady erklaͤrte, ſie koͤnne dem innern Antriebe nicht widerſtehen, ſie muͤſſe das empfangene Schreiben beantworten, ſagte Margaretha:So thue was Du

nicht laſſen kannſt, was aber auch auf Dei⸗

nen Brief erfolgt, dafuͤr mache mich nur

nicht verantwortlich. Als ſich Margaretha

ſchweigend in einen Lehnſtuhl niedergeſetzt

hatte, ſchrieb Glami und las ihr dann fol⸗

gende Zeilen vor:

Laird Malcolm! Hier uͤberſende ich Euch in einem verſiegelten Packet die zehn Briefe, die mir bisher ein theures Unter⸗ pfand der Liebe waren. Mit Schmerz gebe ich ſie dem Konig zuruͤck, im harten Tone werden ſie mir abgefordert. Seine Liebe und Achtung habe ich nicht verſcherzt, das troͤſtet mich. Möge es ihm nie ge⸗ reuen, daß er mich ſo fuͤhllos von ſich ſtieß! Er kam mir mit ſeiner zartlichen