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Noch immer hatten unterdeß die Verhandlungen ge⸗ währt. Kaiſer Franz von Oeſterreich hatte ſtets verſucht, Napoleon auf dem Throne zu erhalten, doch die unerhör⸗ ten Anſprüche dieſes Mannes erbitterten endlich die Ver⸗ bündeten auf das höchſte, die Unterhandlungen wurden abgebrochen und ſämmtliche Heere zogen energiſch der Hauptſtadt zu, um durch ihren Fall Napoleon zu ver⸗ nichten.
Am 29. März langten die Verbündeten vor Paris an, beſiegten in einer langen und blutigen Schlacht die Vertheidiger deſſelben und drohten nun, vom Montmartre aus die Stadt in Trümmer zu ſchießen. Da ergab ſich Paris und am 31. hielten die Verbündeten ihren Einzug in die Weltſtadt.
Der alte Blücher hatte Recht gehabt, wenn er meinte, daß Paris erobert, ſoviel heiße, als Napoleon geſtürzt. Das franzöſiſche Volk, für deſſen Ruhm und Größe Na⸗ poleon gekämpft hatte, empfing die Verbündeten mit Jubel in den Mauern ſeiner Hauptſtadt; Flüche gegen den Tyrannen Napoleon ertönten an allen Orten, man pries die Bourbonen, und ſchon am 1. April entſetzte der Senat Napoleon des Thrones und entband Völker und Heer ihres Eides und des Gehorſams gegen den Kaiſer.
Wie im Herbſt ein Blatt am Baume nach dem an⸗ dern hinwelkt und abfällt, langſam erſt, dann ſchneller und immer ſchneller, bis Alles leer und kahl iſt, ſo fielen


