Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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lich ſolch' ein fabelhaftes Land gab, und er kam ge⸗ raden Weges hinein was dann? Sollte er die blaue Blouſe anziehen und den Pflug leiten, Mais ſäen und Ochſen züchten, und verſtand er das überhaupt, wenn er es auch wirklich ſollte? Die Sache machte ihm doch ungeheure Serupel, die Worte des Al⸗ ten hatten den Schleier der Sorgloſigkeit von ſeinen Zukunftsträumen geſtreift, die ihn von früheſter Ju⸗ gend an glücklich umgaukelt hatten, und er ging auf dem Verdecke umher wie ein entthronter Monarch, der keine Millionen in der engliſchen Bank geſichert hat.

Wenn er ſich nun entſchließen wollte eine Farm zu kaufen, würde er denn da mit ſeiner Baarſchaft aus⸗ reichen? das war eine neue Frage, auf die er keine Antwort hatte, und dem alten Herrn, welcher in ſeiner Redeweiſe ſo verdammt ungenirt war, ſeine Lage offen darzulegen und ihn zu Rath zu bitten, dazu konnte ſich der Freiherr auch nicht entſchließen. Er erinnerte ſich jedoch, einmal gehört, oder irgendwo ge⸗ leſen zu haben, daß man in Amerika ſehr billig Land kauſe, und das beruhigte ihn wieder etwac.

Harder hatte in ſeiner großen Ideen⸗ und Ge⸗ dankenaudienz weder auf ſeine Umgebung, noch auf das Wetter geachtet, bis ihm ein heftiger Windſtoß den Hut

Ehre II. 12