quemlichkeit ſtören, ſondern Herr Silbermann rückte ſeinen Stuhl neben ihn, und Hans mußte nun wie⸗ der das Märchen von ſeiner Gedächtnißloſigkeit erzäh⸗ len, und wie er ſich durchaus auch nicht mehr des Geringſten von dem erinnern könne, was an jenem Abende noch mit ihm geſchehen ſei, nachdem er die Ge⸗ ſellſchaft verkaſſen habe.
„Schade, ſchade,“ erwiderte Herr Silbermann mit bedächtiger Miene,„ſollte man doch unterſuchen ſolche Sache, bis auf den tiefſten Grund, und ſtrafen einen Mann, der gethan hat ſo gottvergeſſenes Werk. Würden wir doch geſtürzt ſein alle in tiefſte Trauer, hätte der Menſch Sie getödtet, Herr Baron, während wir heute ſind freudig und glücklich, Sie wieder bei uns zu ſehen geſund und munter. Nicht wahr, Ophelia?“
Ophelia ſtimmte erröthend bei, und als Herr Sil⸗ bermann den Daukesblick erhaſchte, den Hans in dieſem Augenblicke ſeiner Tochter ſandte, da war er hochbeglückt und glaubte ſich dem Ziele ſeiner Wünſche nahe— Ophelia bereits im Vorhofe ihres erſehnten Glückes.
Ophelia eilte davon, um für den lieben Gaſt einige Erfriſchungen ſelber zu beſorgen, und unterdeß machte Hans ſein Geſchäft mit dem Vater ab. Dieſer, der Alles in Ordnung, ſich und ſeine Tochter am Ziele der Wünſche glaubte, gab mit Freuden ein neues Anlehen her⸗


