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„Fünfhundert Thaler, aber werden Sie mir auch nicht böſe werden?“
„Wie heißt— böſe?“ rief Silbermann lachend! „Sie ſind der beſte Menſch, den die Erde trägt, Herr Baron! Ich habe Sie lieb wie meinen eigenen Sohn, und wollte geben Tauſende darum, wenn Sie wären mein Sohn. Sie ſollen haben das Geld, ſollen es haben ſo⸗ gleich— und dann bleiben Sie hier zur Soiree meiner Tochter und unterhalten ſich mit der Ophelia.“
Und eilig trat er an ſein Bureau, das Geld hervor⸗ zunehmen, während Hans an eines der Pulte trat, ein Wechſelblanquet ergriff und mit Routine die Formel aus⸗ zufüllen begann.
„Fünfhundert T F von Harder.“ Wie oft z6 er dieſen Vamen ſchon un⸗ ter ſolche ſchmale Enden Papier geſetzt, die ſtets in der unerſättlichen Chatouille des Banquiers verſchwanden und ſich da anhäuften zu einer Unheil drohenden Batterie, deren Ladungen ſicherer treffen als die gezogenen Kano⸗ nen des franzöſiſchen Weltbeglückers.
Hans dachte daran, als er heutt mit elegantem Zuge ſeinen alten ſtolzen Namen unter den Wechſel ſchrieb. Hans dachte auch an ſeinen Vater, wenn dieſtn einmal alle dieſe ezeen präſentirt werden würden und er murrend und zürnend hineingreifen müßte in die alte


