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die rüſtigen Arbeitergeſtalten des Neulings anſichtig, und hörten, daß er Einer der Ihrigen werden ſollte, ſo ertönten laute zornige Rufe und„Der falſche Spieler! Hinaus mit dem Betrüger! Hinaus, den dulden wir nicht unter uns!“ ſcholl es hundertfach aus allen Thei⸗ len des weiten Gebändes wieder.
Harder erbleichte— er ſchwankte und glaubte vor Scham und Entſetzen zu vergehen. Dann riß er ſich empor und entfloh vor den drohenden Geberden der Ar⸗ beiter— wie vor ſeiner eigenen Schande. 3
Er wagte es nun nicht, noch eine andere Fabrik zu betreten, denn konnten da nicht auch Arbeiter ſein, die ihn in jener ſchmählichſten Periode ſeines Lebens ge⸗ kannt hatten und ſich nun für ihre Verluſte von damals rächen wollten, wie die Anderen?— Zum zweiten Male hätte er dieſe Schande nicht ertragen, und er wankte ſchwer gebrochen in die niedere Kneipe, wo das elendeſte Nachtlager ſeiner harrte.
Am andern Morgen begegnete er einem Zuge Arbeiter,— die mit rieſigen Schurzfellen und Häm⸗ mern bewaffnet zur Stadt hinauszogen, und er frug einen Vorübergehenden, wo und was dieſe Leute arbei⸗ teten.
„Sie klopfen Steine für den neuen Chauſſeebau, der ja mit ſo großer Eile betrieben werden ſoll, daß ſie


