Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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ad wandte ſich an einen Gärtner, der noch fleißig mit dem Spaten hanthierte, mit der Frage um Arbeit.

„Habe Arbeiter genug!“ tönte es mürriſch zurück, und Harder ging ungebeugt weiter, um ferner ſein Glück zu verſuchen.

Sollte denn Niemand einen Mann verwenden kön⸗ nen, der ſeine Arme anbot und wirklich arbeiten wollte? — Sollte denn nirgends ſich für ihn ein Plätzchen fin⸗ den, das ihn vor Mangel ſchützen, und vor dem Elende des Hungertodes bewahren könnte?—

Er wollte arbeiten und ſchlug energiſch die Stim⸗

men nieder, die nach dem Spielhauſe winkten und flü⸗ ſternd ihm dort Reichthum un Ehre verſprachen: denn er begehrte nicht mehr Ehre um Reichthum, er wollte die Ehre um Achtung ſich erringen— und da er dieſe Klippe glücklich überwand, an der die meiſten ſchwachen Sterblichen zerſchellen, welche einmal die Genüſſe des Reichthums gekoſtet hatten und in ihm geehrt worden waren, ſo war er als gerettet zu betrachten— gerettet für immer.

Die Sinnlichkeit iſt der gefährlichſte Feind jedes moraliſchen Aufſchwungs. Sie iſt tief in des Menſchen innerſtes Sein verflochten, ihre Begierden pulſiren in glühend heißen Wellen durch alle Adern, peitſchen das Blut und erregen mit ihrem Wahnſinnskitzel Herz und

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