Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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ruhig und ohne Zittern gegenüber geſtellt, denn es galt ja die Ehre, dem Leben gegenüber aber, das jetzt einen ernſten Chorakter annahm, und ihm ebenfalls kalt und drohend wie ein Piſtolenlauf anſah dem Leben und ſeiner Sorge gegenüber war er ſchwach und muth⸗ los, und ließ feige die Schwingen hängen, ſtatt den

Kampf anzunehmen und muthig für das Daſein zu

ſtreiten.

Feig und ſchlaff bot er ein Bild des tiefſten Seelen⸗ jammers, und immer von Neuem betrachtete und prüfte er ſeinen Kaufcontract, an deſſen mögliche Echtheit er ſich anklammerte, wie der Ertrinkende nach dem Strohhalme haſcht.

Er las und las immer wieder und Thränen der Angſt und Muthloſigkeit näßten oftmals das Papier,

wenn er an die Worte und die ſichere Ruhe des Mr.

Stephenſon dachte, der wenig genug Luſt zu haben

ſchien, ſein Beſitzthum zu verlaſſen.

Er war alſo betrogen, ſeines letzten Beſitzes be⸗ raubt und ſchlich als Bettler mit einer Baarſchaft um⸗ her, die ihn teinen Tag mehr vor dem Hunger ſchützen konnte. Er war betrogen ſchändlich betrogen ein elender Bettler! Doch nein das konnte ja nicht ſein der Kaufbrief war ſicher echt, es mußte ſich ausweiſen, er war echt er durfte ja nicht falſch ſein!