Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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„Das Ballet iſt entſchieden das Einzigs, bei dem man ſich noch amüſiren kann,“ warf er nur verdroſſen hin— es hatte ihn wahrſcheinlich doch tief gekränkt, daß es noch eine Seele gab auf dem Erdenrund, die Graf Kuno Hahn mit ſeinem Syſteme nicht Sein nennen durfte.

„Die Oper ausgenommen, Rauberg— die Cor⸗

rado ſingt göttlich und ſchön iſt ſie—“

„Famos— hübſch, recht hübſch, Du haſt Recht, Brandach, ganz famos! Schlank wie eine Gazelle, und Augen hat ſie, Augen— famos!“

„Ha, ha, ha! hört den Sandow! Er ſchwärmt für die Corrado! Brandach, den mußt Du fordern— er liebt die Corrado!“

„Auf Ehre, Harder, das wird ein koſtbarer Spaß, Sandow und Brandach müſſen ſich ſchicßen— Hahn, das wird ein Hauptwitz!“

„Ruhig doch, wir ſind ja noch gar nicht einig, wo⸗ hin wir zum Abend gehen wollen!“

„Erſt die Ehrenſache, die Ehre geht vor— erſt müſſen Sandow und Brandach einig ſein— auf Ehre!“

„Alſo zum Ballet denn; gut, ich bin dabei, wenn wir nicht hier bleiben wollen, alſo zum Ballet! Die Laga⸗ rini tanzt famos— ganz famos, ſage ich Euch.“