Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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adeligen Kreiſe gehörten, der auf dem Schloſſe ſeiner Väter verkehrte.

Aber jetzt! Jetzt ging er einer neuen Welt ent⸗ gegen, einer längſt erſehnten, deren Leben und Trei⸗ ben ihm ſein Jugendfreund und Nachbar, der etwas ältere Joachim von Brandach, welcher ſeit einem Jahre ebenfalls auf der Cadetenſchule lebte, während ſeines Ferienaufenthaltes in der Heimat gar zu beredt und mit glänzenden Farben geſchildert hatte.

Jedes, auch das einfachſte Gemüth fühlt ſich durch ſolche Schilderungen fremder Herrlichkeiten angeſteckt und hegt das Verlangen, ſie kennen zu lernen— und nun beſonders Hans, der Sohn des alten Freiherrn⸗ geſchlechtes, aus einem Stande entſproſſen, der ſich da⸗ für geſchaffen und beſonders privilegirt hielt, das mit vollen Zügen alltäglich zu genießen, was Andere ſich nach ſchwerer Arbeit und Mühe nur ſelten einmal und für Augenblicke als Labe und Erholung gönnen können. 3 Inmer ſtanden die Freuden und Herrlichkeiten der Reſidenz vor ſeinen ſchmachtenden Augen, und wie früher von den Thaten und Ehren erlauchter Ahnen, deren lebensgroße Bilder er mit ehrfurchtsvoller Scheu betrachtete, träumte er jetzt von dem glänzenden und luſtigen Leben des jetzigen Militärs, welches in frie