20 1) Es iſt mein Wunſch, daß meine Aſche den Ufern der Seine, in der Mitte des franzoͤſiſchen
Volkes ruhen moͤge, das ich ſo ſehr liebte.
2) Ich vermache den Grafen Bertrand, Mon⸗ tholen und Marchand das Geld, die Juwelen, das Silbergeſchirr, Porcellan, die Mobilien, Buͤcher, Waf⸗ fen, und uͤberhaupt alles, was auf der Ki St. He⸗ leua mir angehoͤrt. 4
Dieſer Anhang iſt ganz eigenhaͤndis von mir ge⸗ ſchrieben, unterzeichnet und mit meinem Wappen verſiegelt. 1
(L. S.) Napoleon.
Dieß iſt mein Codicil oder Nachtrag zu meinem letzten Willen.. Von den von meiner Civflliſte in Italien herruͤh⸗ renden Gegenſtaͤnden, naͤmlich Geld, Juwelen, Silber⸗ geſchirr, Waͤſche, Geraͤthſchaften, die der Vic koͤnig in 8 Haͤnden hat, und welche mir gehoͤren, verfuͤge ich uͤber zwei Millionen, welche ich meinen treueſten Die⸗ nern vermache. Ich hoffe, daß mein Sohn Eugen Napoleon ſie ihnen ohne Umſtaͤnde treulich ausbezah⸗ len wird. Er kann die 40 Millionen, welche ich ihm in Italien und bei der Vertheilung des Erbes ſeiner Mutter gab, nict vergeſſen. 1) Von dieſen zwei Millionen vermache ich dem Grafen Bertrand 500,000 Franken, von welchen er 100,000 in die Kaſſe des Schatzmeiſters niederlegen


