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kraft deſſen das ruſſiſche Heer den 1/ten von Smolensk aufgebrochen war, erlaubt hatte. Er bewegte ſich von da, laͤngs des rechten Ufers des Dnieper, nach Smo⸗ lensk zuruͤck, und verſtaͤrkte die Beſatzung. In der Nacht folgte ihm Barclay von Tolly, der die unter dem Befehle des General Bagration ſtehenden Trup⸗ pen in der Stadt entſetzte; und die ganze ruſſiſche Armee wurde in Smolensk, auf dem rechten Ufer des Dnieper, zuſammengezogen.
Bagration bewegte ſich in derſelben Nacht mit ſeinem Heere auf der Straße nach Moskau. Bar⸗ clay blieb zur Unterſtuͤtzung der Truppen in Smo⸗ lensk zuruͤck.
Als Naͤvoleon bis zwei Uhr gewartet hatte, in der Hoffnung, Barclay werde uͤber den Dnieper gehen und aus Smolensk ausruͤcken, um eine Hauptſchlacht zu liefern, griff er die Stabt den 17ten mit ſeinem ganzen Heere an, wurde aber mit Verluſt zuruͤckge⸗ ſchlagen; und am Abend dieſes Tages gelangten die ruſſiſchen Truppen wieder in den Beſitz aller Vor⸗ poſten. Barclay ließ jedoch die Beſatzung in der Nacht des 17ten abziehen, und zerſtoͤrte die Verbindungs⸗ bruͤcken zwiſchen den Franzoſen und der Stadt. Der Feind ſetzte an ſeichten Stellen uͤber den Dnieper, und gelangte auf einen Augenblick in den Beſitz der Vor⸗ ſtadt Petersburg, auf dem rechten Ufer dieſes Fluſ⸗


