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ſo lange fuͤr unuͤberwindlich gehalten hatten. Der preu⸗ ßiſche Bauer, der gerne in die Reihen des vaterlaͤn⸗ diſchen Heeres eingetreten waͤre, ſo lange ſolches noch das Feld hielt, verſtand oder glaubte doch ſo viel vom Kriege zu verſtehen, als daß er auf einen Guerillas⸗ krieg große Hoffnungen haͤtte ſetzen können, und doch iſt dieſer durch den Muth, die Hingebung und die Beharrlichkeit eines andern vom Feinde bedraͤngten Volkes die furchtbarſte Waffe ſelbſt gegen eine ſieg⸗ reiche Armee geworden.
Der Untergang Preußens, welchen Urſachen er auch zugeſchrieben werden mochte, ſchien in den Au⸗ gen des erſtaunten Europa's gaͤnzlich entſchieden. In das aͤußerſte Ende ſeines Gebietes vertrieben, konnte
der Koͤnig nur noch als ein Fluͤchtling betrachtet wer⸗
den, deſſen Wiederherſtellung einzig durch den gluͤck⸗ lichen Beiſtand ſeines ruſſiſchen Alltirten bedingt war, der jetzt nicht wie nach der Eroberung Wiens, einen noch wehrhaften Bundesgenoſſen zu unterſtuͤtzen, ſon⸗ dern einen ganz unmachtig gewordenen Fuͤrſten wie⸗ der aufzurichten hatte.
Die Franzoſen gingen uͤber die Oder— Glogau und Breslau wurden genommen. Wie ehrenvoll der Widerſtand dieſer Feſtungen auch war, ſo ſchien doch nicht minder gewiß, daß durch ihren Fall die letzte Hoffuung Preußens vernichtet ſey, und daß ein durch die Regierung eines großen und weißen Monnrchen verherrlichter Name durch das Ungluͤck eines einzigen


