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Zeit der Kapitulation von Prenzlau ſtand er bei Bortzenberg und war etwa noch 10,000 Mann ſtark. Dieſe Truͤmmer eines fruͤher von dem Herzog von Weimar angefuͤhrten Korps beſehligte jetzt ein Gene⸗ ral, deſſen Name nachmals wie eine Kriegstrompete erklingen ſollte— der geſeierte Bluͤcher.
In der Todesnoth ſeines Vaterlandes zeigte die⸗ ſer treffliche Krieger denſelben unbeugſamen Muth, dieſelbe Behendigkeit der Ausfuͤhrung, dieſelbe Kuͤhn⸗ heit des Entſchluſſes, die ſpaͤter zu ſo glorreichen Re⸗ fultaten fuͤhrten. Er wollte am 2oſten auf Befehl des Fuͤrſten Hohenlohe von Bortzenberg aufbrechen, als er von dem Ungluͤck dieſes Generals bei Prenzlan Kun⸗ de erbielt. Sofort nahm er eine andere Richtung, um ſich durch einen ſchnellen Marſch nach Strelitz mit den 10,900 Mann zu vereinigen, die, zu den Korps der Herzoge von Weimar und von Braunſchweig⸗Oels gehoͤrig, von Jena und Auerſtaͤdt ſich in dieſer Rich⸗ tung zuruͤckgezogen hatten. So verſtaͤrkt faßte Bluͤcher den Plan, bei Lauenburg uͤber die Elbe zu gehen und die preußiſchen Beſatzungen in Niederſachſen zu er⸗ gaͤnzen. Zu dieſem Behuf bewegte er ſich in Eilmaͤr⸗ ſchen und beſtand manches heiße Gefecht. Aber die Ungunſt der Verhaͤltniſſe war zu groß, als dasß ſie durch Muth und Thaͤtigkeit haͤtte aufgewogen werden können. Das Korps von Soult, das uͤber die Elbe gegangen war, ſchnitt ihn von Lauenburg ab, das von Murgt warf ſich zwiſchen ihn und Stralſund, waͤh⸗


