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ten, wetzte und in ſeinem Muthwillen ſogar den Mi⸗ niſtern, die man fuͤr franzoͤſiſchgeſinnt hielt, die Fen⸗ ſter einwarf. Die Koͤnggin erſchien oͤfters in der Uni⸗ form des Regiments, das ihren Namen fuͤhrte, und ritt zuweilen an der Spitze deſſelben, um den En⸗ thuſtasmus der Soldaten zu wecken, der bald auf das Hoͤchſte geſteigert wurde. Haͤtten die militaͤriſchen Talente der preußiſchen Generale dem lebhaften Mu⸗ the der Offiziere und Soldaten nur einigermaßen ent⸗ ſprochen, ſo wuͤrde der Feldzug ohne Zweifel einen ganz andern Ausgang genommen haben. Die Art, wie die Koͤnigin, der Koͤnig und Prinz Ludwig in dem Moniteur behandelt wurden, war ganz dazu ge⸗ eignet, die Gemuͤther noch mehr zu erbittern; denn da Napoleon mit der groͤßten Sorgfalt alle Artikel, die er nicht zuvor gebilligt, aus den oͤffentlichen Blaͤt⸗ tern ausſchloß, ſo blieb er auch fuͤr alles, was in denſelben erſchien, verantwortlich.
Das ganze preußiſche Volk erhob ein Kriegsge⸗ ſchrei, in der Ueberzeugung, daß das ſchwankende Be⸗ nehmen ſeiner Regierung dem Staate nicht nur den Tadel, ſondern auch die Verachtung von ganz Euro⸗ pa zugezogen habe, und daß Napoleon nach dem Ver⸗ lauf der Kriſis, in welcher die Feſtigkeit Preußens das Gleichgewicht von Europa erhalten haben moͤchte, keine Achtung mehr fuͤr diejenigen hege, die er uͤber⸗ liſtet, ſondern die Vorſtellungen verachte, denen er vor den Ereigniſſen von Ulm und Auſterlitz williges Gehoͤr geſchenkt haben wuͤrde.


