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Von allen Heroen, deren die Geſchichte gedenkt, hat keiner ſo Großes geleiſtet, als Napoleon in dieſer Periode ſeiner Regierung. Doch auch dieſes hatte wie alles Irdiſche ſeine Grenzen. Das Schickſal, welches das ganze Feſtland in ſeine Gewalt gegeben zu haben ſchien, hatte die Herrſchaft zur See in andere Haͤnde gelegt; und es geſchah nicht ſelten, daß, waͤhrend ſei⸗ ne ſiegreichen Adler am hoͤchſten uͤber dem Continent ſchwebten, die Nationen durch ein auffallendes Ungluͤck zur See daran erinnert wurden, daß Frankreich auf einem andern Elemente einen Nebenbuhler und einen überlegenen Gegner habe.
Wahr iſt es, daß die wiederholten Siege Eng⸗ lands, dem ſeine Beute, wie einem geſchickten Jager das Wild, nie entging, die franzoͤſiſche Seemacht ſo weit herabgebracht und die wenigen Seeleute, die Frankreich noch blieben, ſo eingeſchuͤchtert haben, daß ſolches aus Mangel an Gelegenheit, die franzoͤſiſchen Schiffe anzugreifen, auf eben ſo ſeltſame als untaug⸗ liche Mittel verfiel, die Feindſeligkeiten fortzuſetzen. Darunter gehoͤrt z. B. der Verſuch, den Hafen von Boulogne durch das Verſenken von Schiffen, die mit Steinen beladen waren, unbrauchbar zu machen, ſo wie der Plan, die franzoͤſiſchen Schiffe durch Explos ſionsmaſchinen, die unter dem Waſſer an ſie befeſtigt werden ſollten, in die Luft zu ſprengen. Der erſte Verſuch fuͤhrte, ſo viel wir wiſſen, zu nichts, als daß dadurch die Einwohner von Boulogne mit guten Bau⸗
W. Scott's Werke, XLIXN. 2


