Teil eines Werkes 
42. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 13 Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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108. zuruͤck. Er war im vollen Beſiz der koͤniglichen Ge⸗ walt und hatte ſeit ſeiner Ernennung zum lebens⸗ laͤnglichen Konſul mit jedem Tage mehr auch den Pomp der Koͤnigswuͤrde angenommen. Die Tullle⸗ rien waren jezt, wie ehedem, von außen mit Gar⸗ den umringt und innerhalb mit Hoͤflingen angefuüllt. Das alte Hofceremoniel kam wieder auf, und Buo⸗ naparte, der die Menſchen kannte, ließ es an nichts fehlen, wodurch die Fuͤrſten der Erde ihre Macht zu

verſtaͤrken pflegen. Aber noch blieb viel zu thun uͤbrig.

Er beſaß die hoͤchſte Gewalt nur als eine Lelbrente. Er konnte in ſeinem lezten Willen allerdings daruͤber verfuͤgen; allein auch ſelbſt der lezte Wille der Kö⸗ nige iſt nicht ſelten unbeach tet geblieben, und auf je⸗ den Fall kommt dieſes Recht doch nicht dem Erbrecht einer Krone gleich, das durch die Geburt von einem Beſitzer auf den andern uͤbergeht, und dem Herr⸗ ſcherſtamme gewiſſermaßen Unſterblichkeit verleiht. Auch kannte Buongparte den Zauber, der von dem Namen ausgeht. Der Titel eines erſten Konſuls ſchloß nicht nothwendig den Vegriff der Souveraini⸗ taͤtsrechte in ſich er konnte Alles, aber auch nichts bedeuten, und in der gewoͤhnlichen Sprache verſteht man darunter eben ſo gut die ehemaligen, auf ein Jahr beſtellten Haͤupter der roͤmiſchen Republik, die der Welt geboten, als den unbedeutenden Agenten der in einem auswaͤrtigen Seehafen uͤber Handels⸗ angelegenheiten entſcheidet. Es waren damit keine