Teil eines Werkes 
42. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 13 Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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worden; es wird dadurch auf eine ſehr ſchlagende Weiſe bewieſen daß, obgleich Napoleon die Huma⸗ nitaͤt ſtets im Munde fuͤhrte und zuwellen auch uͤl te⸗ er es doch manchmal nicht uͤber ſich gewinnen konnte, denjenigen, die er nicht leiden mochte oder die er fuͤrchtete, das Schickſal zu erlaſſen, das die Tyrannei ſo gerne uͤber ihre Schlachtopfer verhaͤngt das Schickſal naͤmlich, in der Stille aus der Welt der Lebendigen entſernt, in die Gruſt eines Gefaͤngniſſes eingeſchloſſen zu werden, wo jede Klage verhallt, und dort, wie Lebendigbegrabene, auf den langſam heranſchleichenden Tod harren zu muͤſſen.

Die Treuloſigkeit, mit der ſich die Franzoſen ge⸗ gen Touſſaint benommen hatten, blieb nicht lange ungeſtraſt. Das gelbe Fieber, dieſe ſchreckliche Gel⸗ ßel der Europaͤer, kam uͤber ſie und raffte in unglaub⸗ lich kurzer Zeit den General Leclerc mit ſeinen be⸗ ſten Offizieren und tapferſten Soldaten hinweg. Die Neger, erbittert uͤber das Benehmen des Gouver⸗ neurs gegen Touſſaint, und ermuthigt durch den ſie⸗ chen Zuſtand der franzoͤſiſchen Armee, ſtanden uͤber⸗ all auf. Es entbrannte ein Krieg, deſſen Graͤuel zu ſchildern gluͤcklicherweiſe nicht zu unſerer Aufgabe ge⸗ hoͤrt. Die Grauſamkeit, die man von den wilden, kaum erſt vom Sklavenjoche befreiten Afrikanern er⸗ warten mußte, theilte ſich auch den civiliſirten Fran⸗ zoſen mit. Wenn jene ihren Gefangenen mit Korkziehern die Augen ausriſſen, ſo erſaͤuſten dieſe