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deren Schickſale eine ſchreckliche Epiſode in der Kriegs⸗ geſchichte bilden.
Die Flamme der franzoͤſiſchen Revolution hatte auch St. Domingo erreicht, und dort eine gewaltige Fehde zwiſchen der weißen Bevoͤlkerung und den Mu⸗ latten entzuͤndet, die, auf die neuerlich verkuͤndeten Menſchenrechte ſich berufend, dieſelben Vorrechte und Fretheiten, wie die Weißen, in Anſpruch nah⸗ men. Waͤhrend ſich beide Theile bekaͤmpften, ſtan⸗ den die Negerſklaven, der gedruͤckteſte und zahlreichſte Theil der Bevoͤlkerung, gegen beide auf, und richte⸗ ten auf der Inſel die groͤßten Verwuͤſtungen an. Die noch uͤbrig gebliebenen wenigen Pflanzer ſtellten ſich unter den Schuz der brittiſchen Waffen, durch welche die Inſel mit leichter Muͤhe auf kurze Zeit erobert wurde. Allein die europaͤiſchen Soldaten wurden ſo ſchnell von dem Klima uͤberwaͤltigt, daß die Englaͤnder im Jahre 1798 froh waren, eine In⸗ ſel zu raͤumen, wo ſo viele ihrer beſten und tapfer⸗ ſten Soldaten ohne Wunde ein ruhmloſes Grab ge⸗ funden hatten..
Die Neger, jezt ſich ſelbſt uͤberlaſſen, zerfielen in verſchiedene Parteien unter Haͤuptlingen, die mehr oder weniger von einander unabhaͤngig waren, und von denen einige kein gemeines Talent entwickelten. Dies gilt vorzuͤglich von Touſſaint L'Ouverture, der,
nachdem er den Krieg wie ein Wilder gefuͤhrt, die
ihm durch den Sieg gewordene Macht mit vieler


