9² ſtaͤnde ſich verbreitenden, von Buonaparte aͤußerſt ſchnell ausgeſprochene Rede fand Lord Whitworth in den zwei Stunden, die er bei dem erſten Konſul zubrachte, kaum Zeit, dann und wann eine kurze Bemerkung oder Erlaͤuterung anzubringen. Als er die Gruͤnde anzufuͤhren verſuchte, aus welchem der Koͤnig von England, zufolge der neuen Gebietser⸗ werbungen Frankreichs, auf vortheilhaftern Bedin⸗ gungen beſtehen muͤſſe, unterbrach ihn Napoleon mit den Worten:„Ich glaube, Sie meinen Piemont und die Schweiz— das ſind aber unbedeutende Er⸗ eigniſſe, die man waͤhrend der Unterhandlung haͤtte vorausſehen koͤnnen. Jezt haben Sie kein Recht mehr, darauf zuruͤckzukommen.— Die Andeutung einer Entſchaͤdigung aus der allgemeinen Beute von Europa fuͤr England, falls er ſich gegen Buonaparte gefaͤllig erweiſen ſollte, erwiederte Lord Whitwort mit edlem Freimnth, indem er ſagte, der Ehrgeiz des Koͤnigs von England beſchraͤnkte ſich darauf, das Seinige zu behaupten, nicht aber das Eigenthum eines Dritten zu erwerben. Buonaparte und Lord Whitworth ſchieden hoͤflich auseinander; lezterer war aber uͤberzeugt, daß Buonaparte ſeine Anſpruͤche auf Malta nie aufgeben werde.
Das engliſche Miniſterlum theilte dieſe Meinung; denn es erging von Seiten Seiner Majeſtaͤt eine Bothſchaft an das Haus der Gemeinen, um eine Beihuͤlfe zur Sicherung ſeines Gebiets im Falle eines
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