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meiſten franzoͤſiſchen Kolonien waren zwar zuruͤckge⸗ geben worden; allein das Kap u d die uͤbrigen hol⸗ laͤndiſchen Beſitzungen, beſonders aber das wichtige Malta, befanden ſich noch immer in engliſchen Haͤn⸗ den. Nach gemeinem Recht, wenn man ſich dieſes Ausdrucks bedienen darf, war nun England aller⸗ dings verbunden, ſein Wort zu loͤſen, und zufolge des Traktats alle dieſe Beſitzungen unverzuͤglich her⸗ auszugeben; allein es konnte ſich hinwiederum auf die Regel der Billigkeit berufen, um eine ſolche For⸗ derung ſchlechterdings abzulehnen.
Frankreich hatte naͤmlich in der neueſten Zeit um ſich gegriffen und bedeutende Erwerbungen auf dem Kontinent gemacht. Zufolge einer Beſtimmung des Traktats von Amiens ſollte aber England von ſeinen Eroberungen ſo viel zuruͤckbehalten, als zur Herſtellung einer Art von Gleichgewicht zw iſchen ihm und dem ſo ſehr vergroͤßerten Frankreich noͤthig war. Da dieſe Beſtimmung ſich auf den damaligen Zu ſtand der Dinge bezog, und Frankreich ſeitdem ſeine Herrſchaft uͤber Italten und Piemont ausgedehnt hatte, ſo eutſtand fuͤr England ein Recht, auch ſei⸗ nerſeits auf einer groͤßern Entſchaͤdigung zu beſte⸗ hen. So verhielt es ſich in Wahrheit mit dieſer Sache. Frankreich hatte den Stand der Dinge ver⸗ andert, der zu der Zeit ſtattfand, als der Traktat abgeſchloſſen wurde; mit eben dem Recht durfte da⸗ der England den Traktat ſelbſt modificiren und die


