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Landverſammlung wegen der Oſterfeiertage vertagt worden, veranſtaltete die franzoͤſiſche Partei, dieſen Umſtand benuͤzend, eine Sizung, der ihre Gegner nicht anwohnen konnten, um eine Conſtitution an⸗ zunehmen, durch welche die alte Landesverfaſſung ganz uͤber den Haufen geworfen wurde, unter der die Schweizer ſo lange Zeit in Freiheit, Gluͤck und Ehxe gelebt hatten. Buonaparte wuͤnſchte ihnen Gluͤck zu dieſem Schritte, der ihm ganz recht war, in ſoferne dadurch alles alte Recht und Herkommen
abgeſchafft, und ſeiner Diktatur ein ſreier Spielraum
eroͤffnet wurde, und zwar unter der Herrſchaft von Maͤnnern, die, durch ſeinen Einfluß emporgeſtiegen,
ſich nothwendig in ſeinen Willen fuͤgen mußten.
Nachdem er den Schweizern wegen ihrer freien und ſelbſtſtaͤndigen Verfaſſung ſeinen Beifall bezeigt hatte,
erklaͤrte er ſeine Bereitwilligkeit, die franzoͤſiſchen Truppen aus dem Lande zu ziehen, und that dieſes
auch. Die Schweizer ermangelten nicht, fuͤr dieſe Wohlthat ihren Dank abzuſtatten, den ſie wahr⸗ ſcheinlich geſpart haben wuͤrden, haͤtten ſie gewußt, daß ihr Wohlthaͤter nicht aus Großmuth, ſondern aus Politik ſolchergeſtalt gegen ſie verfahre. Einmal wollte er den Schein annehmen, als goͤnne er den Schweizern den ruhigen Beſiz ihrer Freiheit, und dann war er uͤberzeugt, daß die ſcheinbare Eman⸗
cipation derſelben ihm bald einen rechtlichen Anlaß
zu einer gewaffneten Einſchreitung geben wuͤrde,
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