27 der Graͤnze deſſelben ſtarke Hoffnungen gaben, einen bebeutenden Einfluß auf die Ereigniſſe des Krieges haben. Lord Keith, der im Mittelmeer kommandir⸗ te, bekam daher Befehl, die Ueberfahrt der franzoͤ⸗ ſiſchen Armee nicht zu geſtatten, undnder Traktat von El Ariſch war dem zu Folge aufgehoben.
Da Kleber die Hoffnung, ſich auf dieſe Welſe aus ſeiner Verlegenheit zu reißen, vereitelt ſah, nahm er ſeine Zugucht zu den Waffen. Der Groß⸗ vezier Jouſſeff Paſcha durchzog die Wuſte, drang in Egypten ein und erlitt am 18ten Maͤrz 1800 in der Naͤhe der alten Stadt Heliopolis durch den franzoͤ⸗ ſiſchen General eine blutige und entſcheidende Nie⸗ derlage. Die Maßregeln, welche Kleber nach die⸗ ſem Sieg ergriff, waren gut berechnet, den Beſiz des Landes zu behaupten und die Eingebornen mit der ſranzoͤſiſchen Regierung auszuſͤynen. Er war in Auflagen und Betreibung von Beduͤrfniſſen fuͤr ſein Heer maͤßig, verbeſſerte die Lage der Truppen, und hielt, wo nicht Frieden, doch Waffenſtillſtand mit dem unxuhigen, unternehmenden Murad Bey, der immer noch an der Spitze eines betraͤchtlichen Heeres von Mamelucken ſtand. Kleber errichtete auch eine Legion Griechen von 1500— 2000 Mann, und, jedoch mit groͤßerer Schwierigkeit, ein Regi⸗ ment Kopten. 1
Mitten unter dieſen Beſchaͤftigungen ward er von einem Meuchelmoͤrder niedergeſtochen. Ein fa⸗


