Teil eines Werkes 
42. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 13 Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
Einzelbild herunterladen

25

eine feſte Baſis begruͤndet, ihm das beſte Mittel zur Behauptung ſeiner Macht und zur Vererbung derſelben auf ſeine Nachkommen geboten haͤtte. So lange der Czaar noch ſein fuͤgſamer Verbuͤndeter war, hatte man wenig Ausſicht, daß der erſte Kon⸗ ſul Bedingungen vorgebracht haͤtte, die gemaͤßigt ge⸗ nug waren, um das brittiſche Miniſterium mit ihm in Unterhandlung treten zu laſſen.

Ein anderes Hinderniß ward in dieſer Zeit hin⸗ weggeraͤumt, das Buonavarte in gleichem Grade⸗ wie der Tod des Kaiſers, fuͤr einen Frieden ſtimmte. Die Beſetzung Egyptens von Seiten der Franzoſen war fuͤr den erſten Konſul ein Grund, auf dem ihn die ſtaͤrkſten perſoͤnlichen Ruͤckſichten haͤtten beſtehen laſſen. Der egyptiſche Feldzug war zu innig mit ſeinem eigenen Ruhme verkettet, und es war⸗ nicht wohl gedenkbar, daß er die Reſultate deſſelben ſei⸗ nem Verlangen nach einem Frieden mit Großbritan⸗ nien aufgeopfert haͤtte. Andererſeits war keine Wahre ſcheinlichkeit dafuͤr da, daß England ſich zu einem Vergleich verſtehen wuͤrde, der die Exiſtenz einer ranzoͤſiſchen Kolonie ſanktionirte, die in Egypten ausdruͤcklich zum Zweck der Vernichtung ſeines in⸗ diſchen Handels angelegt worden war. Allein das Gluͤck der Waffen hob dieſes Hinderniß.

Die Sachen in Egypten ſtanden fuͤr die Franzo⸗ ſen im Allgemeinen ſchlecht, ſeitdem die Armee der Gegenwart ihres Commandanten en Chef entbehrte,