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Monaten noch ein todeswuͤrdiges Verbrechen geweſen waͤre.
Andere hoͤchſt wichtige Konſularbeſchluͤſſe hatten zum Zweck, die Laſten, welche die vorige Regierung auf das Volk gehaͤuft und wodurch ſie ſich ſo unbe⸗ liebt gemacht hatte, zu erleichtern; zwei der druͤckend⸗ ſten Maßregeln des Direktoriums wurden unverzuͤg⸗ lich aufgehoben. Der erſte jener Beſchluͤſſe bezog ſich auf die Finanzen, die in dem elendeſten Zuſtande und auf ein Syſtem von gezwungenen Anlehen, die nach dem Steuerfuße ausgeſchrieben wurden, gegruͤndet waren. Gaudin, der neue Finanzminiſter, war Tag und Nacht damit beſchaͤftigt, dieſes verderbliche Sy⸗ ſtem abzuſchaffen, und gerieth auf den Gedanken, alle Steuern, ſowohl die direkten als die indirekten, fuͤr einmal um 25 Procent zu vermehren, was eine ge⸗ waltige Summe in den oͤffentlichen Schatz brachte. Er fuͤhrte Ordnung in allen Zweigen der Finanzver⸗ waltung ein, ordnete und vermehrte den Ertrag aus den Staatsguͤtern und erweckte durch die Maͤßigung und den Erfolg ſeiner Unternehmungen ſo viel Ver⸗ trauen, daß der oͤffentliche Kredit ſich zu heben be⸗ gann und in kurzer Zeik betraͤchtliche Anlehen unter billigen Bedingungen gemacht werden konnten.
Die Aufhebung des Geſetzes der Geißeln war eine nicht minder populaͤre Maßregel. Dieſe grauſa⸗ me und unvernuͤnftige Verordnung, welche die betag⸗ ten und ſchwachen Angehoͤrigen, die ſchutzloſen Frauen


