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Soldaten, der in der Zeit der Gefahr ſeinen Poſten verlaͤßt, mit Verachtung vernommen. Die gemaͤßigte Partei ſchien uͤberwaͤltigt und auf dem Punkte, ſich an die Majoritaͤt des Rathes anzuſchließen, als ſich am Eingange des Saals Waffengeraͤuſch hoͤren ließ. Alle Blicke wandten ſich nach dieſem Orte hin. Bajo⸗ nette, gezogene Saͤbel, die mit Federn geſchmuͤckten Huͤte der Generale und Adjutanten und die Muͤtzen der Grenadiere wurden außerhalb geſehen, waͤhrend Napoleon, begleitet von vier Grenadieren, die zur konſtitutionellen Garde der beiden Raͤthe gehoͤrten, in die Orangerie trat. Die Soldaten blieben im Hin⸗ tergrunde der Halle zuruͤck, er aber ging mit abge⸗ meſſenen Schritten und mit unbedecktem Haupte, un⸗ gefaͤhr den dritten Theil des innern Raumes zuruͤck⸗ legend, vorwaͤrts.
Ein lautes Murren erſolgte.„Wie! gezuͤckte „Saͤbel, bewaſſnete Maͤnner, Soldaten in dem Hei⸗ mligthume der Geſetze!“ riefen die Mitglieder aus, deren Muth im Schwalle der Gefahr, mit der ſie bedroht waren, zu wachſen ſchien. Alle Abgeordnete erhoben ſich von ihren Sitzen; einige gingen, einige ſtuͤrzten auf Buonaparte los, und faßten ihn beim Kragen, andere riefen:„In die Acht— in die Acht „mit ihm! er werde zum Hochverraͤther erklaͤrt!“ Man ſagt, Arena, ſein Landsmann, habe mit einem Dolche nach ihm geſtoßen und wuͤrde ihn getroffen haben, wenn nicht einer der Grenadiere ſich ins Mit⸗
W. Scott's Werke, XI. 7


