daß ſie ſeine Partei ergreifen werden. Der letzere ſah in dieſer Vorſicht einen Mangel an Vertrauen, der ihm wehe that, und ſagte:„Wie General, Sie wol⸗ „len Ihrem kleinen Augereau nicht trauen?“ Er ging demnach nach St. Cloud.
Es mußten einige Vorkehrungen zum Empfang der beiden Raͤthe in dem Palaſte zu St. Cloud getrof⸗ fen werden. Der Rath der Fuͤnfhundert ſollte in der Orangerie, der Rath der Alten in der Gallerie des Mars ſeine Sitzungen halten.
In dem Rathe der Alten waren die Gemaͤßigten, welche die Majoritaͤt bildeten, bereit, die zur Veraͤn⸗ derung der Regierung und der Verfaſſung noͤthigen Maßregeln durchzuſetzen. Allein die Minoritaͤt, die ſich von der Ueberraſchung des vorigen Tages erholt hatte, verhielt ſich weder ſchweigend noch unthaͤtig. Die ſogenannten Aufſeher des Saals, deren Pflicht es war, die Sitzungen anſagen zu laſſen, wurden wegen der ungewoͤhnlichen Sitzungszeit am vorigen Tage, von welcher die Haͤupter der Minoritaͤt nicht einmal in Kenntniß geſetzt worden waren, ſcharf getadelt. Die Schicklichkeit und ſelbſt die Geſetzmaͤßigkeit der Berufung beider Raͤthe nach St. Cloud wurde ange⸗ fochten. Es kam daruͤber zu einer heftigen Debatte,
der die Erſcheinung Napoleon's ein Ende machte.
Nachdem dieſer in den Saal getreten, erbat er ſich vom Praͤſidenten das Wort, und hielt folgende Rede: „Buͤrger, Ihr ſteht auf einem Vulkane, Erlaubt, daß


