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digen Sieg uͤber die Tuͤrken errang. Seine Armee zu verlaſſen war auf jeden Fall ein zweideutiger Schritt, der ſich aber gar nicht rechtfertigen ließ, ſo lange die⸗ ſe Armee noch einen Feind vor ſich hatte,“
Am folgenden Morgen den esſten Juli griff Buonaparte die feindlichen Vorpoſten an, und warf ſie auf ihr Hauptkorps, das von Seid Muſtapha Pa⸗ ſcha befehligt war, zuruͤck. Der erſte Angriff der Franzoſen gelang vollkommen; ſie verfolgten die Tuͤr⸗ ken bis zu ihren Verſchanzungen und richteten ein großes Blutbad unter ihnen an. Die Batterien in den tuͤrkiſchen Laufgraͤben und das Geſchuͤtz in den Kanonenboͤten in der Bucht brachen bald ihren Unge⸗ ſtuͤmm, und die Tuͤrken, die, mit der Muskete auf dem Ruͤcken, auf ſie losgingen, raͤumten mit ihren Saͤbeln, Dolchen und Piſtolen ſo gewaltig unter ih⸗ nen auf, daß ſie ihrerſeits fliehen mußten. Doch ver⸗ loren die Barbaren ihren Vortheil wieder dadurch, daß ſie nichts Beſſeres zu thun wußten, als ihren geſallenen Feinden die Koͤpfe abzuſchneiden, fuͤr die ſie einen gewiſſen Preis erhalten. Sie waren damit beſchaͤftigt und in großer Unordnung, als die Fran⸗ zoſen, die ſich wieder ſammelten, umkehrten, mit der groͤßten Wuth uͤber ſie herſielen, und mit ihnen die Verſchanzungen erſtiegen.
Murat hatte ſein am vorigen Abend gegebenes Wort geloͤßt, und war immer unter den Vorderſten geweſen. Nachdem die Franzoſen die Verſchanzungen


