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viſionen in den Laufaraͤben von Acre zuruͤck, und drang in drei Kolonnen in das Land ein, waͤhrend Murat mit einer vierten Kolonne den Paß, die Ja⸗ kobsbruͤcke genannt, beſetzt hielt. Der Angriff, der auf verſchiedenen Punkten Statt fand, gelang uberall. Das Lager der ſyriſchen Armee wurde genommen, dieſe ſelbſt voͤllig geſchlagen und beinahe ganz aufge⸗ rieben. Ihre Truͤmmer flohen nach Damaskus und Buonaparte kehrte, mit neuen Lorbeern gekroͤnt, wie⸗ der zur Belagerung von Acre zuruͤck.
Auch hier ſchien die Ankunft von 30 Stuͤcken ſchweren Geſchuͤtzes aus Jaffa jenen Erfolg zu ver⸗ ſprechen, der ſich bis jetzt den Franzoſen entzogen hat⸗ te. Es war um dieſe Zeit, daß Buonaparte auf dem Berze, der jetzt noch den Namen Richard Loͤwenherz fuͤhrt, zu Murat, auf St. Jean d'Acre hindeutend, ſagte:„Das Schickſal des Orients haͤngt von dieſer gkleinen Stadt ab. Durch die Eroberung derſelben „iſt der Hauptzweck meiner Unternehmung erreicht „und die Einnahme von Damaskus geſichert.*) So⸗ nach ſcheint Buonaparte zu jener Zeit ganz dieſelbe Sprache gefuͤhrt zu haben, wie lange nachher auf St. Helena. 4
Viederholte und verzweifelte Angriffe bewieſen, daß er auf die Eroberung von Acre in Wahrheit ſo
*) Miot erzählt dieſes mit der Bemerkung, es ſeh ihm von Murat mitgetheilt worden.


