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liches ausgefuͤhrt worden iſt. Er hatte auch das bei den Englaͤndern ſo ſeltene Talent, fremde und beſon⸗ ders barbariſche Truppen auf die rechte Weiſe zu be⸗ handeln, und ihre Dienſtleiſtungen, wie ſehr ſie auch von denen der civiliſirten Nationen abweichen moch⸗ ten, zum Beſten der gemeinſchaftlichen Sache zu be⸗ nuͤtzen. Dieſer tapfere Offizier, der die franzoͤſiſche Seekuͤſte oftmals beunruhigen mußte, war bei dieſer Gelegenheit einmal in Gefangenſchaft gerathen, und hierauf gegen alles Voͤlkerrecht und aus gemeiner Rachſucht nach Paris in den Tempel gebracht worden, wo es einigen Royaliſten gelang, ihn durch eine kuͤh⸗ ne Liſt wieder zu befreien. Er war erſt ſeit wenigen Stunden in Acre, als ihm die Vorſehung ihre Gunſt bewies. Der Theſeus, der ausgeſchickt worden war, der franzoͤſiſchen Armee alle„zufuhren zur See ab⸗ zuſchneiden, entdeckte eine kleine Flotille, die unter dem Berge Karmel hinſchlich, und hatte das Gluͤck, von den neun Fahrzeugen, aus denen ſie beſtand, ſie⸗ ben aufzubringen. Sie waren ein aus Damiette kom⸗ mendes und nach Acre beſtimmtes Convoi, das ſchwe⸗ res Geſchuͤtz, Plattformen, Kriegsbedarf und andere nothwendige Artikel an Bord hatte. Dieſe Kanonen und Kriegsvorraͤthe, zur Belagerung von Acre be⸗ ſtimmt, dienten gar ſehr zu deſſen Vertheidigung, und durch die Erbeutung derſelben war der Kampf vorlaͤufig ſchon entſchieden. General Philippeaur, ein franzoͤſiſcher Royaliſt und Offizier vom Geuiekorps,


