Teil eines Werkes 
38. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 9. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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1¹9 despotiſchen Regierung, fuͤhlen ſich aber nicht durch dieſelbe gedruͤckt, und ſind dem Kaiſer herzlich er⸗ geben, der aus eigner Neigung traulich unter ſei⸗ nem Volke lebt, an den oͤffentlichen Vergnuͤgungen Theil nimmt und auf oͤffentlichen Spaziergaͤngen, wie ein Vater in der Mitte ſeiner Familie, er⸗ ſcheint. Der Adel war eben ſo bereitwillig, als in fruͤhern Zeiten, ſeine Vaſallen aufzubieten, und mit der Mannszucht iſt der deutſche Bauer einiger⸗ maßen ſchon vertraut, da ſie einen Theil ſeiner Er⸗ ziehung ausmacht. In Ungaru lebte noch das Ge⸗ ſchlecht jener hochherzigen Barone und Ritter, die auf dem großen Reichstage von 1740 ſich zumal er⸗ hoben und ihre Saͤbel ſchwangen unter dem be⸗ ruͤhmt gewordenen Ausruf:Meoriamur pro rege nostro, Maria Theresia! Im Tyrol, dem Va⸗ terlande der tapferſten Maͤnner, ſtand Alles unter den Waffen, und den Einwohnern war es wenig⸗ ſtens gelungen, die Diviſion Joubert aus ihren Ber⸗ gen zu vertreiben. Im Ruͤcken der franzoͤſiſchen Ar⸗ mee waren Trieſt und Fiume wieder genommen wor⸗ den. Von Italien geſchieden, hatte Buonaparte keine Verbindungslinie mehr, und keine andere Huͤlfs⸗ quelle, als ein Land, das hinter ihm und auf ſeinen Flanken ſich bald erheben mußte. Der Verluſt einer Schlacht, wo es keine Stuͤtze, keine Reſerve, keinen naͤhern Waffenplatz, als Klagenfurth, gab, war gleich

bedeutend mit voͤlliger Vernichtung. Zu dieſem kam⸗