Teil eines Werkes 
38. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 9. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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41— nen Boden jenſeits des Alpon ausdehnen zu muͤſ⸗ ſen. Er ging auf einer in der Nacht zu dieſem Zwecke angefertigten proviſoriſchen Bruͤcke uͤber den Bach; und von nun an wuͤthete die Schlacht auf dem trockenen Plan eben ſo heftig, als vorher auf den Daͤmmen und in den Suͤmpfen.

Die Oeſterreicher fochten mit Entſchloſſenheit, um ſo mehr, als ihr linker Fluͤgel, der auf hartem Boden ſtand, zugleich durch einen Sumpf gedeckt war, den Buonaparte nicht umgehen konnte. Ob⸗ gleich es ſich nun wirklich ſo verhielt, ſo glaubte Napoleon ſeinen Zweck dadurch zu erreichen, daß er den Feind glauben machte, er habe wirklich das gethan, was er eigentlich nicht thun konnte. Zu dieſem Zwecke ſchickte er einen entſchloſſenen Offizier mit ungefaͤhr 3o von ſeinen Guiden(die man ſeine Leib⸗ wache nennen kann) und mit 4. Trompetern durch den Moraſt oder um denſelben herum, mit der Weiſung, unter Trompetenſchall anzugreifen. Da nun Augereau zu gleicher Zeit den feindlichen lin⸗ ken Fluͤgel angriff und ein friſches Truppenkorps von Legnago herankam, ſo wurden zwar die Oeſter⸗ reicher zum Weichen gebracht, aber noch nicht in die Flucht geſchlagen.

Alvinzi raͤumte jetzt allmaͤhlig das Feld und trat ſeinen Ruͤckzug auf Montebello an, der unter dem Schutze von 7000 Mann, die ſtaffelfoͤrmig aufge⸗ ſtellt waren, ohne großen Verluſt bewerkſtelligt