Teil eines Werkes 
31. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 7. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
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Landes wuͤrdig war, deſſen Schuz man angerufen, und das denſelben zugeſagt hatte. Dieß geſchah aber nicht; und der bewilligte Beiſtand ward ſowohl ohne Talent geleiſtet, als durch Uneinigkeit verkuͤmmert⸗ Die Truppen erwieſen ſich tapfer; aber die Anfuͤhrer, mit Ausnahme der Seeoffiziere, zeigten wenig krie⸗ geriſche Geſchicklichkeit, und hatten beinahe gar keinen gemeinſchaftlichen Vertheidigungsplan angenommen. Ein einziger Englaͤnder von Stande, der damals zu⸗ faͤlligerweiſe in Toulon als Privatmann lebte, zeich⸗ nete ſich als Freiwilliger aus, und hat ſich ſeitdem in der brittiſchen Armee hoch emporgeſchwungen.*) Waͤre er, oder ein Mann wie er, an der Spize der Beſazung geſtanden, ſo waͤren die Waͤlle vor Toulon einer Schlacht gleich der von Baroſſa geweſen, und die Belagerung wuͤrde wahrſcheinlich einen ganz andern Ausgang genommen haben.

Von den Buͤrgern von Toulon, die Antheil an dem lezten Widerſtande genommen hatten, waren ſo viele durch die Huͤlfe der Englaͤnder entkommen, daß die republikaniſche Rache ſich nicht mit ſo vielen Schlachtopfern, als gewoͤhnlich, ſaͤttigen konnte. Gleichwohl aber wurden viele erſchoſſen, und man

*) Herr Graham von Balgowan, jezt Lord Lynedoch. Er wohnte einem Ausfalle bei, und als das Gefecht heiß wurde, ergriff er die Muskette und Patrontaſche eines gefallenen Soldaten, und gab den Truppen ein ſoiches Beiſpiel von Tapferkeit, daß ſie hauptſächlich hiedurch ihren Zweck erreichten,