14 nach dem Hotel de Ville zu fuͤhren, wo ungefaͤhr 2000 Mann, meiſt Artilleriſten und Inſurgenten aus der Vorſtadt Saint Antoine verſammelt waren, und bereits davon ſprachen, gegen den Konvent zu ziehen. Aber der ſelbſtſuͤchtige und feige Karakter Robespierre's taugte nicht zu dieſer Kriſis. Er ſchien uͤberwaͤltigt und vernichtet durch das, was um ihn vorgegangen war, und noch vorging; nicht Eines von allen den Opfern der Schreckensherrſchaft⸗ fuͤhlte ihre laͤhmende Wirkung ſo vollkommen, als er, der Deſpot, der dieſelbe gefuͤhrt hatte. Es fiel ihm nicht einmal ein, Geld, woran es ihnen nicht feh⸗ len konnte, in hinreichender Menge auszutheilen, wodurch er ſich ohne Zweiſel den Beiſtand des re⸗ volutionaͤren Geſindels geſichert haben wuͤrde. Un⸗ terdeſſen fuhr der S Konvent fort, die kuͤhne und ge⸗ bietende Stellung zu behaupten, die er in einem ſo kritiſchen Augenblick ploͤtzlich angenommen hatte. Als er die Flucht der verhafteten Deputirten, und den Aufſtand beim Hotel de Ville erfuhr, erließ er ſogleich ein Dekret, wodurch Robespierre und ſeine Gefaͤhrten nebſt dem Maire von Paris, den Proku⸗ rator und andere Mitglieder des Gemeinderaths in die Acht erklaͤrt, und zwoͤlf Konventsmitglieder, die kuͤhnſten, die man finden konnte, beauftragt wurden, mit Waffengewalt den Spruch zu vollſtre⸗ cken. Die Trommeln der Nationalgarden riefen in allen Sektionen, die es mit dem Konvent hielten,
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31. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 7. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
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