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mein Lebe n gegeben, es ungeſchehen zu machen— weil die Wel t gefa ai haben wuͤrde, Richard haͤtte den Zuſtand mißbraucht, i elchem ſich der Erbe Schottlands, im Vertrauen auf ſeine Großmuth ihm ubergeben haͤtte.“ „Ouͤrfen wir aber Ew. Majeſtaät fragen, durch wel chen ſonderbaren und glaͤcklichen Zufal ſich der Lnoren endlich! lücte?“ ſagte die Koͤnigin Berengaria.
„Briefe, welche wir von England empfingen,“ ſagte der Konig,„ benachrichtigten uns unter andern unange⸗ nehmen rachrichtan, daß der Konig von Schottland drei Perſonen aus dem höchſten Adel Englands auf einer Pilgerfahrt nach St. Ninian hatte ergreifen laſſen; und
zur Urſache angegeben, daß ſein Erbe, von dem man zermueſen habe, daß er in den Reihen der Deutſchor⸗ dens⸗Ritter gesen die heidniſchen Preußen kaͤmpfe, in Wirk kliche eit in unſerem Lager un nd in un iſerer Gewalt waͤre; und darum wolle William dieſe Edlen als Geißel
fuͤr ſeine Sicherheit behalten. Dieß g gab mir das erſte Licht uͤber den wahren Rang des Leoparden⸗Ritters, und meine Vermuthungen wurden noch von de Vaux be⸗ ſtaͤtigt, der, als er von Ascalon zuruͤckkam, den einzi⸗ gen Diener des Grafen von Huntingdon, einen dickkoͤ⸗ pfigen Sclaven, mit brachte, der 30 Meilen weit gegan⸗ gen war, um dem de Vaux ein Geheimniß mitzutheilen, das er eeigentlich mir haͤtte ſagen ſollen.“
„Der alte S traughan iſt zu entſchuldigen. ſagte der Lord von Gilsland.„Er wußte aus Erfahrung, daß mein Herz etwas ſanfter iſt, als wenn ich mich Plantagenet ſchriebe.“
„Dein Herz ſanft! Du alte eiſerne Boͤchſe!— Du kumberlaͤndiſcher Kieſelſtein, der Du biſt!“ rief der Koͤ⸗ nig aus.„Wir gerade, die Plan tagenets ſind es, die wir uns ruͤhmen, ſanften und gefuͤhlvollen Herzens zu ſeyn, nicht wahr Editha?“ ſagte er, indem er ſich zu ſeiner Nichte wandte, mit einem Ausdruck, der ihr das Blut in die Wangen ſchießen ließ.—„ Gib mir Deine Hand, meine ſchoͤne Nichte, und Du Prinz von Schuft⸗ land die Deinige.“
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