28 les, was ſich ſeinem Anbli ke darbot, zu dem Glanze ſeines Schlafgemachs gehoͤrte. Ein tragbares Bad von Cedernbolz, mit Silber ausgelegt, ſtand zum Ge⸗ brauche dereit, und duftete von den Wohlgeruͤchen, die bey ſeiner Bereitung angewendet worden waren. Auf einem kleinen Tiſche von Ebenholz neben ſeinem Bette ſtand eine ſilberne Vaſe, die eiskalten Sherbet von der ausgeſuchteſten Gattung enthielt, deſſen Genuß der Durſt, der auf den Gebrauch des ſtarken Schlaf⸗ mittels folgte, beſonders angenehm machte. Um die letzten Spuren jener Berauſchung zu vertilgen, be⸗ ſchloß der Ritter, das Bad zu gebrauchen, und fuͤhl⸗ te, indem er dieß that, die angenehmſte Erfriſchung. Nachdem er ſich mit Handtuͤchern von indianiſcher Wolle abgetrocknet hatte, wuͤrde er gerne wieder ſei⸗ ne eigenen groben Kleider angelegt haben, um fortzu⸗ gehen und zu ſehen, ob die Welt außer alb ſeines Ruheortes ſich eben ſo ſehr veraͤndert habe, als in⸗ nerhalb deſſelben. Allein dieſe waren nirgends zu ſe⸗ hen, und ſtatt ihrer fand er einen ſaraceniſchen An⸗ zug von reichem Stoſſe, mit Saͤbel und Dolch, und allem, was ſich fuͤr einen vornehmen Emir ſchickt.
Er konnte fuͤr ſich ſelbſt keinen Grund dieſes Ueber⸗
maßes von Sorgfalt auffinden; allein er hegte den Argwohn, dieſe Aufmerkſamkeiten erweiſe man ihm in der Abſicht, ihn in ſeinem Glauben wankend zu machen, da es in der That allgemein bekannt war,
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