Teil eines Werkes 
9. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 4. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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hin, in ſeinem Herzen den großen Vortheil anzuer⸗ kennen, den dieſen morgenlaͤndiſchen Kriegern der Be⸗ ſitz einer Thierart verlieh, die zum Vorruͤcken und Zuruͤrkziehen gleich geeignet, und fuͤr die Ebenen und ſandigen Wuͤſten Arabiens und Syriens ſo wunder⸗ bar paſſend war. Allein er hatte nicht im Sinne, den Stolz des Muſelmannes durch die Anerkennung ſei⸗ ner ſtolzen Anſpruͤche auf Ueberlegenheit zu erhoͤhen, und deßwegen ließ er das Geſpraͤch ſinken, und konnte jetzt, als er bei dem langſameren Schritte ihrer Pferde rings umher blikkte, wahrnehmen, daß er ſich in ei⸗ ner ihm nicht unbekannten Gegend befand.

Die oͤden Geſade und truͤben Waſſer des todten Meeres, die ſteile und unebene Kette der links ſich erhebenden Berge, und die zwei oder drei Palmbaͤu⸗ me, die den einzigen grünen Fleck auf der Oberflaͤche der ungeheuren Wuͤſte bildeten Gegenſtaͤnde, die einmal geſehen, ſchwerlich vergeſſen werden konnten zelgten ihm, daß ſie ſich der Quelle nahten, die der Diamand der Wuͤſte genannt wurde, und die bei ei⸗ ner fruͤhern Gelegenheit der Schauplatz ſeiner Zuſam⸗ menkunft mit dem ſaraceniſchen Scheerkoff, oder Ilde⸗ rim, geweſen war. In wenigen Minuten machten ihre Pferde neben der Quelle Hal, und Hakim forderte Sir Kenneth auf, abzuſtelgen, und bier, als an einem ſichern Orte, auszuruhen. Sie zaͤunten ibre Pferde ab, und El Hakim bemerkte, fernere Sorge ſuͤr ſie ſey unnoͤthig, da einige ſeiner beſtberittenen Sclaven unverzuͤglich zu

ihnen ſtoßen und das Uebrige thun werden.