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ſtohlen hat. Deßwegen thue ihm unſern Willen kund, daß er innerhalb einer Stunde von meiner Verkuͤn⸗ digung an, die genannte Fahne mit aller Ehrerbie⸗ tung an ihre vorige Stelle ſetze, daß er ſelbſt und ſeine vornehmſten Barone unterdeſſen mit entbloͤßten Haͤuptern und ohne ihre Staatskleider anweſend ſeyen, und daß er ferner neben das engliſche Banner, auf der ei⸗ nen Seite, ſeine eigene oͤſterreichiſche Fahne, als durch Diebſtahl und Fellonie entehrt, umgekehrt, und auf der andern eine Lanze mit dem blutigen Haupte deſ⸗ ſen aufpflanze, der ſein naͤchſter Rathgeber oder Ge⸗ huͤlfe bey dieſer niedrigen Schmach war.— Und ſage ihm, daß, wenn dieſer unſer Befehl puͤnktlich vollzo⸗ gen wird, wir ihm, um unſeres Geluͤbdes und des Wohls des heiligen Landes willen, ſeine andern Ver⸗ gehungen verzeihen wollen.“ 1
„Und was ſoll geſchehen, wenn der Herzog von Oeſterreich allen Antheil an dieſer boshaften und treu⸗ loſen Handlung ablaäugnet?“ ſagte Thomas de Vaux.
„Sage ihm,“ erwiederte der Konig,„wir wol⸗ len es an ſeinem Koͤrper beweiſen— ja, ſtaͤnden ihm auch zwei ſeiner kapferſten Helden bei. Nach Rit⸗ terweiſe wollen wir es ihm beweiſen, zu Fuß oder zu Pferd, in der Wuſte, oder auf dem Felde; Zeit, Ort, Waffen, alles nach ſeiner eignen Wahl.“
„Allein, mein Lehnsherr,“ ſagte der Baron von Gilsland,„ſeyd auf den Frieden Gottes und der Kirche


